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Basics - Einsteigerkurs September

(english version below)

Du möchtest mit CrossFit anfangen oder nochmal deine Grundlagen auffrischen? Unsere nächsten BASICS (CrossFit Einsteigerkurs) starten am 10.September 2019. Sei dabei und werde ein Teil unserer Community.

Wann und wo?

Dienstag, 10.09.2019 um 20:00 Uhr (Gibber Str. 49)

Donnerstag, 12.092019 um 20:00 Uhr (Gibber Str. 49)

Samstag, 14.09.2019 um 12:00 Uhr (Gibber Str. 49)

Dienstag, 17.09.2019 um 10:30 Uhr (Gibber Str. 49)

Donnerstag, 19.09.2019 um 20:00 Uhr (Gibber Str. 49)

Samstag, 21.09.2019 um 12:00 Uhr (Gibber Str. 49)

Jeder Termin sollte möglichst wahrgenommen werden, um dann in die normalen Kurse einsteigen zu können.  Der Preis für den Einsteigerkurs beinhaltet außerdem freie Mitgliedschaft für alle Klassen bis zum Ende des jeweiligen Monats.  Falls Ihr an einem oder zwei Termin nicht teilnehmen könnt, kein Problem. Der siebte Termin umfasst eine Wiederholung aller wichtigen Inhalte.  

Wenn du Interesse hast, melde dich unter info@crossfitwiesbaden.com oder über unser Kontaktformular auf der Homepage!

Wir freuen uns auf euch!

Unser Basics Kurs von Juli

Unser Basics Kurs von Juli


(english version)

If you’re new to CrossFit or need a refresher, the next BASICS course is starting in September 2019. 

The dates and times are as follow for September :

Tuesday, 10th @ 2000 (Gibber Str. 49)

Thursday, 12th @ 2000 (Gibber Str. 49)

Saturday, 14th @ 1200 (Gibber Str. 49)

Tuesday, 17th @ 2000 (Gibber Str. 49)

Thursday, 19th @ 2000 (Gibber Str. 49)

Saturday, 21st @ 1200 (Gibber Str. 49)

Attendance of all classes should be the goal before starting normal classes. The BASICS course also includes for the rest of the month unlimited membership upon completion.

Please send an email to info@crossfitwiesbaden.com or use our contact us section to get signed up.

See you at the box.

CrossFit Wiesbaden Team

Zwei Wochen Basics im Rückblick

Heute haben die CrossFit Basics geendet – 7 Termine, die uns Neueinsteiger auf die WODs vorbereiten sollten. Wie sie waren, erfahrt ihr in diesem Post. Anfangs waren meine Gedanken ehrlich gesagt: Wofür brauche ich einen Einsteiger-Kurs, ich habe lange mit Gewichten trainiert, war ein paar Mal früher in CrossFit Boxen zu Besuch und dachte: Das kann ich schon irgendwie. Irgendwie ist ein gutes Stichwort – denn mehr als irgendwie kann ich keine Pushups, Squats, Cleans. - irgendwie klappt es schon, aber wirklich technisch sauber ist das nicht.

Zudem besteht CrossFit aus so vielen verschiedenen Übungen, die alle englische Namen haben, dass es anfangs schwer ist, einen Überblick zu bekommen. Umso besser, dass wir in diesen 7 Terminen alles ganz langsam erklärt und vorgeführt bekommen. Die Trainer nehmen sich wirklich für jeden Einzelnen genug Zeit, kennen schon nach kürzester Zeit die Namen, sodass es alles sehr familiär und freundschaftlich ist – obwohl wir uns alle erst wenige Male gesehen haben. Die Übungen sind alle hoch komplex – sodass auch vermeintlich „einfache“ Übungen wie Overhead Squats uns alle vor Herausforderungen gestellt haben.

Wir waren eine bunt gemischte Gruppe – von Sportneulingen bis hin zu erfahrenen Athleten jeder Sportart und Altersklasse und trotzdem haben wir uns alle von Anfang an sehr wohl gefühlt. Jede Einheit endete mit einem Muskelkater, der mich, die es gewohnt ist, viel und intensiv zu trainieren, vor neue Herausforderungen gestellt hat. Auch Übungen, die ich bisher nur bei den CrossFit Games oder Instagram bewundert habe, wie Ring Dips oder Handstand Pushups, haben wir gelernt und durften uns daran versuchen – bis ich solche Übungen beherrsche, wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Umso schöner ist es, auch bei den einzelnen Terminen Fortschritte zu bemerken und die Motivation zu verspüren, alles zu geben – die mir oft fehlt, wenn ich alleine trainiere.

Die Mischung aus dem Erlernen der Technik und einem anschließenden WOD hat uns jedes Mal an unsere Grenzen gebracht und uns schon erste „CrossFit Luft“ schnuppern lassen – ich freue mich darauf wie es weitergehen wird. Gerade hochkomplexe technische Übungen sind nach wie vor schwierig, obwohl wir jede Woche Fortschritte machen konnten. Ich freue mich darauf zu sehen, wie es weitergeht!

 Ich finde es bewundernswert und genau richtig, dass CrossFit Wiesbaden so einen Fokus auf die richtige Technik legt –  gerade um Verletzungen vorzubeugen. Vielen Dank für diese Einführung in Crossfit!

 

 

Hallo, ich bin Feli, 25 Jahre alt und komme aus Wiesbaden. Ich habe Jura studiert und starte bald ins Referendariat. Zudem bin ich sportlich sehr aktiv und betreibe sowohl Schwimmen als auch Laufen sehr regelmäßig und ambitioniert.  Früher habe ich Triathlon gemacht, dann etwas Kraftsport, dann wieder Triathlon und nun wage ich mich an CrossFit – ich freue mich darauf, neue Erfahrungen zu sammeln und mich so richtig auszupowern! Ihr findet mich auf Instagram unter @trainforcandies.

Hallo, ich bin Feli, 25 Jahre alt und komme aus Wiesbaden. Ich habe Jura studiert und starte bald ins Referendariat. Zudem bin ich sportlich sehr aktiv und betreibe sowohl Schwimmen als auch Laufen sehr regelmäßig und ambitioniert.

Früher habe ich Triathlon gemacht, dann etwas Kraftsport, dann wieder Triathlon und nun wage ich mich an CrossFit – ich freue mich darauf, neue Erfahrungen zu sammeln und mich so richtig auszupowern! Ihr findet mich auf Instagram unter @trainforcandies.

Mein erstes Training bei CrossFit Wiesbaden

Am Sonntag startete mein Basics Kurs und ich konnte das erste Mal so richtig CrossFit Luft schnuppern – auch wenn ich früher schon einiges an HIIT und Functional Training ausprobiert habe, habe ich noch nie „so richtig“ CrossFit betrieben. Umso aufgeregter und nervöser war ich als es am Sonntag um 10.30 Uhr los ging. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern wurden wir von den Trainern sehr freundlich und individuell begrüßt und empfangen und uns wurden die Räumlichkeiten gezeigt (die übrigens super cool und sauber sind). Danach haben wir uns in der Gruppe versammelt, jeder hat sich kurz vorgestellt, seinen Namen genannt und erzählt, warum er mit dem CrossFit starten möchte. Auch unsere Trainer haben sich kurz vorgestellt und danach haben wir ein lustiges Aufwärmspiel gespielt, um uns alle besser kennen zu lernen. Anschließend ging es daran, die Übungen zu lernen – beginnend mit Burpees, verschiedenen Squat Varianten und Push Ups. Wer jetzt denkt: „Das kann ich doch alles schon“ wurde schnell eines besseren belehrt – unter anderem ich.

Als langjährige Sportlerin, die auch einige Zeit intensiv Kraftsport betrieben hat, habe ich den Kurs am Sonntag unterschätzt und bin vorher noch im Schwimmtraining gewesen. Mit den Worten: „Ach, wir lernen heute nur einige Übungen, das wird nicht so anstrengend“ verabschiedete ich mich von meiner Mutter, aß eine Brezel als Frühstück und fuhr nichts ahnend zum CrossFit. Einen Tag später sitze ich hier und schreibe diesen Beitrag mit Muskelkater in Schultern und Beinen. Die Übungen wurden uns detailliert beigebracht unter Berücksichtigung der individualen Fähigkeiten jedes Kursteilnehmers, sodass wir uns alle wohl und gut aufgehoben fühlten. Die Trainer kannten uns gefühlt alle sofort mit Namen, sodass ich mich nicht nur als „die Neue“ fühlte, sondern sofort einen persönlichen Bezug zu den Trainern bekam – und nebenbei ihre Fitness und Muskulatur ganz schön bewunderte. Wenn ich bis Sonntag dachte: „Ach, ich weiß doch, wie man Squats, Burpees und Push ups macht“, wurde ich ebenfalls eines besseren belehrt. Wenn ich normale, schnelle „Pumper-Liegestütze“ mache, schaffe ich immerhin noch ca. 30, von den CrossFit Liegestütze eine einzige, bevor ich skalieren muss. Dasselbe gilt für Squats: Während ich es gewohnt war, Trainingsumfänge a 5 Sätze a 25 Kniebeugen zu machen, sind die Air Squats ohne Gewicht für mich so anstrengend, dass jeder einzelne ganz schön hart war – vor allem weil ich mich so darauf konzentrieren muss, meinen Körper gerade und die Brust offen zu halten.

Als Abschluss haben wir dann unser erstes richtiges CrossFit WOD absolviert: 7 Minuten AMRAP – der Tod. Wie man sich in 7 Minuten so aus dem Leben schießen kann, wie es mir mit einer Stunde laufen nicht gelingt, war mir bis Sonntag ein Rätsel. Umso erschöpfter kam ich nachhause, präsentierte sofort meinem Freund alle Übungen und strahlte den restlichen Sonntag durch – umso motivierter, am Donnerstag direkt weiterzumachen mit dem Basics Kurs.

Eure Feli

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Der Liegestütze Strecksprung aka 'the Burpee'

Freunde, wir müssen reden.

Ach ja. Und wer warst Du noch mal gleich?

Ich bin Stefan, die meisten von Euch kennen mich als den Typen, der im Open Gym schon mal gern auf einem Rudergerät rumsitzt, oder als Grund für die abgesperrte Toilettentür.

Schön. Und worum geht's?

Kurz: Burpees. Die vergangene Woche war wahrlich nicht arm an Neuigkeiten. Der Denver-Clan jetzt neu bei netflix. Schulz will Außenminister. Schulz will doch nicht Außenminister. Die saubersten Olympischen Winterspiele ever werden eröffnet. Aber eine Nachricht war mal wirklich wichtig: Regeländerung in Sachen Burpees! Ich gebe zu, Dave Castro, der Bernie Ecclestone des Crossfits (mit dem Unterschied, dass er noch an der Macht ist), hat wohl schon Mitte Januar zwei Bewegungsstandardneuerungen bekannt gegeben. Aber in mein Universum ist die unfrohe Kunde erst in diesen Tagen gedrungen. Also für alle, die nicht in Echtzeit jede Neuigkeit im Crossfit-Universum aufsaugen, hier noch mal die beiden Neuerungen:

Ist ja aufregend, ich freu mich jetzt schon.

Ach, erst mal noch eine kurze Zwischenfrage - hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, warum Burpees überhaupt Burpees heißen? Wenn ich mal ganz ehrlich sein darf, bis vor wenigen Tagen dachte ich irgendwie immer, dass die danach benannt wurden, was mit einem passieren kann, wenn man nach zu vielen Burpees fix und fertig am Boden liegt und nicht mehr Meister seines Mageninhalts ist. Aber wie ein kurzer Blick bei dict.leo.org gezeigt hat, müssten sie ja dann nicht Burpees, sondern Throw-ups heißen. Also ins Reich der Crossfit-Begrifflichkeiten würden neben Muscle-ups, Pull-ups und Push-ups Throw-ups eigentlich ganz gut passen. Aber weit gefehlt.

Verschwörungstheoretiker vermuten möglicherweise, dass sich der im Crossfit-Universum allgegenwärtige Sportartikelhersteller Reebok mit dem Burpee ganz unauffällig ein Denkmal in Form einer Fitnessübung setzen wollte, kommt doch durch geschicktes Austauschen des ein oder anderen Buchstabens die erste Silbe "Ree" darin vor. Ich vermute aber, dass man dann aus Gründen des Wiedererkennungseffekts die Übung gleich Reeb-ups genannt und durchgesetzt hätte, dass das regelkonforme Ausüben nur in den aktuellen Nanos möglich ist.

Nein, die Wahrheit sieht wie immer ganz anders aus. Schenkt man dem Eintrag bei Wikipedia Glauben, dann ist "...die Übung nach dem amerikanischen Psychologen Royal Huddleston Burpee benannt, der im Jahr 1939 den Burpee Test entwickelte, einen einfachen „Fitnesstest für jedermann“. In diesem ursprünglichen Burpee Test waren die Elemente Liegestütz und Strecksprung noch nicht enthalten, stattdessen bestand die Übung in folgendem Bewegungsablauf: Stand – Hände auf den Boden – Sprung in die Ausgangsposition eines Liegestützes – Rücksprung in die vorige Position – Aufrichten.

1942 übernahm die US-Army die Übung als Teil ihres Fitnesstests. Fit galt ein Soldat erst dann, wenn er 40–50 Wiederholungen der Übung in Folge machen konnte, ohne dabei eine Pause einzulegen. Das genaue Fitnesslevel wurde anhand der Anzahl der Burpees in 20 Sekunden bestimmt. Dies bedeutet konkret:

8 Burpees: schlecht

10 Burpees: mittelmäßig

12 Burpees: gut

13 oder mehr: hervorragend

1946 verlängerte die Army die Dauer der Übung auf eine Minute. Die Bewertung „schlecht“ galt nun bei weniger als 27 Burpees, die Bewertung „hervorragend“ bei 41 Burpees oder mehr." (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Burpee)

Wie sagt Markus Kavka? "Hamma wieder was gelernt."

War nicht noch was mit Neuerungen?

Stimmt. Also am, lasst mich raten, 17. Januar 2018 wurde vom Chef Dave Castro persönlich nicht nur das 18.0 Workout, sozusagen ein Vorgeschmack auf die Open, vorgestellt, sondern zu den darin enthaltenen Bewegungen auch noch aktuelle Standards verkündet. Für alle, die letzten Dienstag (6. Februar 2018) nicht trainiert haben, das Workout bestand aus 21 Dumbbell Snatches + 21 Burpees mit Sprung über die Dumbbell, dann das Gleiche mit je 15 Wiederholungen, gefolgt von je 9 Wiederholungen auf Zeit mit einem Rx-Gewicht für Frauen von 15 kg und für Männer von 22,5 kg.

In Sachen Dumbbell Snatch wurde verkündet, dass die Übergabe der Dumbbell von der einen in die andere Hand nicht mehr über Kopf, sondern unterhalb Augenniveaus zu erfolgen hat. Meine Vermutung: Reebok, Nike, Adidas, Under Armour und Rogue, um sie mal alle genannt zu haben, konnten sich auf kein einheitliches Schutzhelmdesign einigen und so wird vor Rücknahme dieser Regeländerung und Einführung der Helmpflicht 2019 erst mal die gefahrlosere Ausführung vorgeschrieben.

In Sachen Burpee wurde zu meinem Entsetzen verlautbart, dass der Standard-Burpee so zu erfolgen hat, dass zum Erreichen der Liegestützposition beide Füße gleichzeitig und auf gleicher Höhe nach hinten zu führen sind, ebenso wie sie vor dem Streck- oder welchen Sprung auch immer wieder gleichzeitig und auf gleicher Höhe nach vorne zu führen sind. Die von mir geschätzte Variante, zumindest auf dem Weg zum Liegestütz erst mal mit einem gestreckten Bein das hinter mir liegende Terrain zu sondieren, bevor ich das zweite Bein nachziehe, ist zwar nicht verboten, wird aber als skalierte Ausführung gewertet. Also für alle Fans der "Ein Bein nach dem anderen"-Variante, für die Double-unders, Pull-ups, Muscle-Ups, 55 Mal 100 kg Deadlifts etc. "a piece of cake" sind, sicherheitshalber noch mal an der "Rx"-Variante des Burpees feilen.

Und im nächsten Beitrag erfahrt Ihr die 10 garantiert besten Crossfit-Geschenke, die Ihr am bis dahin vergangenen Valentinstag hättet machen können!

Bis dahin kann ich Euch nur dringend empfehlen: DON'T STOP BELIEVIN'!

Euer Stefan

Mobility im CrossFit.

Männer, lasst es uns zugeben: Mobility ist nicht der erste Begriff, der uns in den Kopf kommt, wenn wir an CrossFit denken und genauso wenig der alles bestimmende und allem übergeordnete Grund, weswegen wir mit CrossFit beginnen. Wir wollen Gewichte, Schweiß und Muskeln, wir wollen in unseren Shirts gut aussehen, die Ärmel dürfen gerne mal spannen, der Rücken etwas breiter sein als bei anderen. Wir wollen fit sein für den Alltag und gleichzeitig beeindrucken können, weil wir die Kommode alleine in den achten Stock tragen, um uns und der Frauenwelt zu beweisen, dass wir es noch draufhaben. Anerkennung, Stolz und Selbstbewusstsein sind unsere Motive. Doch immer wieder kommt es zu Verletzungen im Sport, egal ob beim Fußball, im Gym oder beim CrossFit. Weniger liegt die Schuld hier bei etwaigen Unachtsamkeiten, sondern an unsauberer Technik. Ein großer Grund dafür ist die mangelhafte Mobilität unseres Körpers. Ohne diese sind wir nicht in der Lage, technisch komplexe und körperlich anspruchsvolle Bewegungen völlig sauber durchzuführen. Dabei kann sich eine mangelnde Mobilität in vielerlei Hinsicht bemerkbar machen.

Nehmen wir als Beispiel mal den einfachen Squat. Eine vergleichsweise simple Bewegung, jedes Kleinkind kann sie richtig ausführen: Füße parallel zueinander, etwa in Hüftbreite positioniert. Das Becken schiebt sich nach hinten, während der Oberkörper aufrecht und der Rücken gerade bleibt. Die Knie werden dabei nach außen gedrückt, um ein Kollabieren nach vorne zu vermeiden. Dabei bleiben beide Füße vollständig auf dem Boden. Beim Hochdrücken sollte das Körpergewicht auf den Fersen liegen, um die Knie zu entlasten. Man sollte nicht glauben, dass viele Menschen im Laufe der Jahre „vergessen“ wie man richtig squattet. Allerdings sorgen Auto, Bürojob und bequeme Schuhe nicht nur für mehr Komfort im Alltag, sie entfernen den Mensch auch ein Stück weit von seiner „Natur“, dem Körperlichen. Das hat zur Folge, dass viele Menschen gar nicht in der Lage sind ihre Füße beim Squatten auf dem Boden zu halten, weil ihre Hüftbeuger so flexibel sind wie eine deutsche Eiche und die Achillessehnen so verkürzt, dass sie nicht mal bei Achilles selbst eine große Angriffsfläche bieten würden.

CrossFit versucht dem entgegenzuwirken. So wird in unserer Box regelmäßig ein ROMWOD angeboten, also ein Range-of-motion-WOD, das den kompletten Körper dehnt und ihn somit für Kommendes wesentlich leistungsstärker macht. Dabei geht eines dieser WODs in etwa 20 Minuten, stellt aber eine ziemlich clevere Investition in den eigenen Körper dar. Auch ich selbst nehme mich von meinem Appell nicht aus. Auch ich finde es cooler, eine schwere Hantel durch die Gegend zu wuchten. Wenn man dabei allerdings an seine körperlichen Grenzen stößt (Stichwort: Schultermobilität beim Snatchen), kann das im besten Fall für Stagnation sorgen, im schlimmsten Fall aber zu Verletzungen durch dauerhafte Fehl- und Überbelastung führen. Daher habe ich mir vorgenommen, das ROMWOD künftig mindestens einmal in der Woche durchzuführen. Seid ihr dabei?

 

Euer Max

Neues Jahr, neues Ich.

Neues Jahr, neues Ich.

Wer kennt es nicht. Jedes Jahr nimmt man sich vor, alles anders zu machen. Mehr Sport, andere Ernährung, Abnehmen - endlich was für sich selbst tun. Doch: Wie macht man das am besten? Was muss man beachten, wenn man abnehmen will und worauf kommt es an?

Zugegeben: Nur mit theoretischem Wissen verliert man keine Pfunde - man benötigt vor allem den Willen. Meistens klappt das auch eine Weile, man zieht seine Diät durch, egal ob FdH (Friss die Hälfte), oder andere Formen. Aber dauerhaft schlägt der JoJo-Effekt zu und man hat am Ende noch mehr Fett auf den Rippen als vorher. Daher folgt nun das Einmaleins des Abnehmens.

Stellt euch vor, ihr habt ein tägliches Guthaben auf einem Konto. Gebt ihr mehr aus, ist das schlecht, spart ihr etwas ein, ist das langfristig gut. So auch ist es mit eurem Grundumsatz, den ihr z.B. anhand der Harris-Benedict-Formel ermitteln könnt. Dieser gibt an, wie viele Kalorien euer Körper benötigt, nur um alle Funktionen an einem Tag zu erhalten. Dieser Wert nennt sich auch Grundumsatz und ist, wie ihr sehen werdet, abhängig von Alter, Geschlecht, Gewicht und Körpergröße. Die Formel lautet folgendermaßen:

Männer: Grundumsatz [kcal/24 h] = 66,47 + (13,7 * Körpergewicht [kg]) + (5 * Körpergrösse [cm]) - (6,8 * Alter [Jahre])

Frauen: Grundumsatz [kcal/24 h] = 655,1 + (9,6 * Körpergewicht [kg]) + (1,8 * Körpergrösse [cm]) - (4,7 * Alter [Jahre])

 

Rechenbeispiel, in diesem Falle für mich. 26 Jahre, 188cm groß, 98kg:

Grundumsatz (pro Tag) = 66,47 + (13,7 * 98kg) + (5 * 188cm) - (6,8 * 26 Jahre) = ca. 2172 kcal (Ich = Mathegott).

Wenn ich weniger verbrauche, nehme ich ab, wenn ich mehr verbrauche, nehme ich zu. So ist das auch bei euch.

 

Wichtig zu wissen ist, dass alles, was ihr zusätzlich (zu eurer bloßen Existenz) macht, euren Umsatz erhöht, ihr dürft also mehr essen! Das nennt sich in der Folge dann Leistungsumsatz.

So würde eine Stunde CrossFit zum Beispiel euren Umsatz um ca. 500 kcal erhöhen - abhängig von Gewicht und Körpergröße kann der Wert etwas variieren. Salopp gesagt, könntet ihr für eine Stunde CrossFit in etwa eine Tafel Schokolade essen. Das ist zwar auf Dauer nicht empfehlenswert, soll euch aber verdeutlichen, wie das Prinzip funktioniert.

Sorgt ihr nun dafür, dass ihr euch so ernährt, dass ihr jeden Tag ein ungefähres Kaloriendefizit von 500 kcal habt, verliert ihr pro Woche ca. ein halbes Kilo reines Fett! Wie ich auf diese Rechnung komme, erkläre ich euch in einem der kommenden Beiträge. Nur so viel: Diese Zahlen sind wissenschaftlich untermauert, da sie auf dem Prinzip der Thermodynamik beruhen. Ein höheres Kaloriendefizit ist nicht unbedingt empfehlenswert, da es den Körper stärker fordert und es automatisch schwerer ist, eine Diät durchzuhalten.

 

Wer hierzu mehr Fragen hat, kann sich gerne an die Coaches in unserer Box wenden. Neben normalem Training stehen sie euch auch bei Fragen rund um die Ernährung zur Verfügung.

Wer sich dieses Jahr also mal neu erfinden will, der kann sich sehr gerne ebenfalls an unsere Coaches wenden, oder eine Nachricht an info@crossfitwiesbaden.com schreiben.

Ich wünsche euch ansonsten ein frohes neues Jahr und hoffe, dass ich euch mit diesem Beitrag eine kleine Hilfestellung für eure Vorsätze geben konnte.

Euer Max

Wer macht eigentlich alles CrossFit?

Wer macht eigentlich alles CrossFit?

Sicher, ihr habt schon viel über CrossFit selbst und uns gelesen. Daher habe ich mich gefragt: Wer macht eigentlich sonst noch alles CrossFit? Google weiß hier bestimmt eine Antwort.

Zum Beispiel Channing Tatum!

Die Frauen lieben ihn, die Männer wollen sein wie er. Wer sich also schon immer mal gefragt hat, wo der Kerl seinen Body her hat - die Antwort lautet CrossFit. Laut eigener Aussage mag es Tatum nicht, wenn er zu massig ist, weil er sich dann nicht mehr gescheit bewegen kann. Kann ich verstehen! Wenn ich einen Baum bräuchte, um mich am Rücken zu kratzen, würde irgendetwas falsch laufen. Seine beeindruckende Athletik hat er bereits in Filmen wie Magic Mike (ich weiß, liebe Damen, ihr schaut den nur wegen der Choreos!), oder G.I. Joe unter Beweis gestellt. Wen spuckt Google noch so aus? Ich recherchiere weiter. Und stoße auf Cameron Diaz. Die mittlerweile 44-jährige Schauspielerin aus San Diego, CA sagt, dass ihr Sport mindestens genauso wichtig ist, wie Schlafen, Essen und Atmen. Um sich und ihren Körper fit zu halten, schwört sie auf CrossFit. Erstmals damit in Kontakt gekommen ist sie durch ihren Exfreund Alex Rodriguez, der ein CrossFit-Profiathlet ist.

Auch Jason Statham, Mr. Transporter himself, macht CrossFit. Für eine Filmrolle hat er in sechs Wochen 17 Pfund Gewicht verlieren müssen und dafür sechs Tage die Woche CrossFit gemacht. Über den Sport selbst sagt er, dass das Workout „Mord ist, ein Albtraum gar - und ganz und gar unbezahlbar.“. Dagegen meint Kelly Clarkson, eine bekannte US-amerikanische Popsängerin, dass sie sich durch CrossFit einfach in Form bringen will. Sie macht CrossFit für ihre Psyche, denn sie fühlt sich viel besser, wenn sie nach einem harten Workout mit Endorphinen durchflutet ist. Außerdem liebt sie das Essen - ganz klar ein Vorteil von Sport: man kann sich mehr gönnen!

Und jetzt aufgepasst, liebe Damenwelt! Auch Brad Pitt steht auf CrossFit. Er liebt es, die kurzen, aber knackigen Workouts in seinem eh schon ziemlich vollen Terminkalender (Beruf, sechs Kinder und wütende Exfrau) unterzubringen. Die unglaubliche Figur des Stars unzähliger Filme gibt ihm Recht. Wenn ich mit Anfang fünfzig mal so aussehe, trinke ich zur Feier des Tages erst mal ein kühles Bier. Alkoholfrei. Na gut, Gerstensaft. Okay, Orangensaft, wegen der Vitamine. Oder eben direkt einen Proteinshake.

Die oben genannten Stars sind nur ein Auszug der noch längeren Liste von Stars, die seit längerer Zeit auf CrossFit schwören. Wer sich jetzt dazu berufen fühlt, in die sportlichen Fußstapfen seiner Lieblingspromis zu treten, der kann sich das Ganze Spektakel bei uns in der Box unverbindlich anschauen, oder direkt im Einsteigerkurs (ab dem 2. Januar) durchstarten. Dazu müsst ihr einfach eine Mail an info@crossfitwiesbaden.com schreiben, oder euch über Facebook melden.

 Wie ihr euch auch entscheidet, ich würde mich freuen, euch in der Box kennenzulernen und auf eine gemeinsame Entdeckungsreise im CrossFit zu gehen.

 Bis dahin,

Max

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Quellen:

http://www.shape.com/celebrities/celebrity-photos/fit-celebrities-who-swear-crossfit

http://www.ranker.com/list/celebrities-with-stage-names/celebrity-lists

Endlich Gewichte

Barcelona ist passé. Montag Abend stehe ich nach der Arbeit pünktlich um 18:30 Uhr in der Box, wo Alex schon auf uns wartet. Die Frage, ob es mir wieder besser geht, kann ich genüsslich mit „Ja!“ beantworten. Ich bin mir nicht sicher, wen das mehr freut. Alex oder mich.

Direkt zu Beginn stehen ein paar altbekannte Aufgaben auf dem Programm: Abmat Situps und Airsquats. Das kann ich. Soweit, so gut. Bei den Snatches wird es dann langsam aber sicher wieder eng. Ich spreize die Beine viel zu weit und bringe mich so unter Gewicht selbst in die Bredouille, denn so ein Overhead-Squat, der nun mal ei großer Teil des Snatches ist, denn macht man nicht mal eben so easy wie den Airsquat. Ich bekomme den Tipp, mir einen gewissen Raum auf dem Boden mit Kreide einzuzeichnen. Diese Linien darf ich beim Spreizen der Beine während des Sprungs in den Squat nicht übertreten. Yeah, Straßenmalkreide! Kurz bin ich wieder fünf.

Danach geht es ans Eingemachte. Die Snatches beginnen schwerer zu werden und ich habe meine liebe Mühe, die läppischen 30kg (inkl. Stange) anständig oben zu halten. Verdammtes Ego, Gewicht muss runter. Mein WOD bestreite ich dann mit deutlich weniger schweren Hanteln, trotzdem bringt es mich mal wieder an meine Grenzen. Ich warte immer noch auf den Tag, an dem ich bei einem WOD vielleicht mal nicht schwitze. Ob das jemals vorgekommen ist, wenn man sich zu 100% reingehängt hat? Eher nicht, im Nachhinein wohl auch eher eine rhetorische Frage.

Meine anderen Einheiten gestalten sich als wesentlich Pumper-freundlicher. Endlich bringt mir die Kraft, die ich habe, auch mal was - es stehen Back Squats und Deadlifts auf dem Plan. Und nein, Deadlift bedeutet nicht, dass ich irgendeinen Toten hochhebe, es handelt sich hier viel mehr um Kreuzheben, also, wie man Sachen anständig vom Boden hochhebt - in der Theorie vom Kugelschreiber bis hin zum 30-Tonner.

Die Squats habe ich, ehrlich gesagt, aber noch nie so intensiv ausgeführt. Mit intensiv meine ich vor allem: tief! Ich muss mir eingestehen, dass ich mich die ca. 10 Monate im Gym selbst beschissen habe, in dem ich nie tief genug in die Zone gegangen bin, in der Squats erst richtig grausam werden - alles jenseits des 90°-Winkels zwischen Ober- und Unterschenkel.

Nach der Kür kam bei uns die Pflicht. Wir fangen an, Pistol Squats zu lernen. Hierbei squattet man mit einem Bein, während man das andere nach vorn ausgestreckt in der Luft hält. Ich muss feststellen: Ein Sack Kartoffeln fällt eleganter zu Boden als ich.

Komplett zerstört aber haben mich die Wallballs. Nach schier ewigem Durchexerzieren von Squats und Pistols, macht das WOD seinem Ruf mal wieder alle Ehre. Neben den Power Cleans, die ich hier fast schon als Erholung sehen musste, hatte man bei dem Wall Balls (Medizinbälle gegen Wand, Felix Magath lässt grüßen) das Gefühl, dass gleich die Oberschenkel platzen. Es sind solche Momente, in denen ich froh bin, kein Fußballprofi unter besagtem Trainer zu sein, mich aber trotzdem immer wieder frage, warum ich mir ein WOD nach dem anderen antue.

Es ist das Glücksgefühl und die Leichtigkeit danach, die süchtig machen. Während ich mich in die kalte Freitagnacht aufmache, melde ich mich für Montag an.

Euer Max