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Fortschritte in 2017

Mittlerweile ist der erste Monat im aktuellen Jahr schon wieder rum, in 10 Monaten ist Movember und in 11 Monaten schon wieder Weihnachten. Dazwischen kommen noch die CrossFit Open, die im Sommer in den Games gipfeln. Irre, wie schnell man anfängt, in CrossFit-Zeit zu denken und planen.

Ich selbst kam dieses Jahr leider noch nicht sehr oft zu meinem Daily WOD, da mich meine anderen Verpflichtungen, wie die Masterarbeit, aktuell sehr stark in Anspruch nehmen. Dennoch habe ich es pro Woche mindestens ein mal geschafft und - zu meiner eigenen Überraschung - den ein oder anderen Fortschritt erzielt. Beispielsweise ist es mir vorletzte Woche zum ersten mal gelungen, einen Double Under (Seilspringen: ein Sprung, zwei Seilschläge) durchzuführen! Das Ganze sieht natürlich noch so aus, als ob man einen Elefanten zum Ballett schickt, aber immerhin: Läuft! Da das eines meiner Ziele für 2017 war, stecke ich die Messlatte jetzt höher und versuche, die Technik soweit zu verinnerlichen, dass aus dem Elefanten ganz schnell eine Gazelle wird, die statt 90 Double Unders nicht wieder 270 Single Unders machen muss.

Davon abgesehen ist es mir letzte Woche gelungen, einen 80kg Full Clean mit anschließendem Jerk durchzuführen! Das Interessante dabei: Das war die letzte Aktion des Tages, also das letzte Gewicht, welches ich- nach einem 10 Minuten AMRAP mit 3 Full Cleans & Jerk, sowie 5 Kettlebell Snatches pro Seite - bewegen konnte! Jetzt frage ich mich natürlich: Welches Gewicht könnte ich schaffen, wenn ich direkt nach dem Warm Up mit dem 1RM Full Clean & Jerk starte? 90? 100? Mit letzterem wäre ich dann über meinem eigenen Körpergewicht und Mitglied im elitären Club der Bodyweight Cleaner. Way to go!

Auch schaffe ich es mittlerweile, einen Handstand Push Up - mit dem Kopf fast am Boden - durchzuführen! Das hängt vor allem damit zusammen, dass ich besonders diese Übung häufig zuhause trainiere. Möglicherweise trägt das dazu bei, dass die eigenen Arme sich an das Gewicht des eigenen Körpers (der zu 50% aus Burgern und zu 50% aus Ben & Jerry’s besteht) gewöhnen.

Da wären wir auch schon an dem Punkt, den ich euch gerne mitgeben würde: Solltet ihr mal stressige Phasen haben, in denen ihr es nicht in die Box schafft, nutzt das vorhandene Bisschen Platz bei euch zuhause, dehnt euch und übt besonders mit eurem Körpergewicht. Eure Muskeln werden es euch danken und ihr könnt das Ganze in kurzer Zeit erledigen. Außerdem bleibt ihr so am Ball, was euer Skill-Training angeht. Und das beste nebenbei: In der Zeit, in der ihr es nicht in die Box schafft, kann sich euer Körper von den Gewichten erholen und nach dem Ende dieser Phase neu angreifen.

Ich für meinen Teil belohne mich für jede geschriebene Seite meiner Masterarbeit mit 3 Handstand Push Ups!

 

Euer Max

Wer macht eigentlich alles CrossFit?

Wer macht eigentlich alles CrossFit?

Sicher, ihr habt schon viel über CrossFit selbst und uns gelesen. Daher habe ich mich gefragt: Wer macht eigentlich sonst noch alles CrossFit? Google weiß hier bestimmt eine Antwort.

Zum Beispiel Channing Tatum!

Die Frauen lieben ihn, die Männer wollen sein wie er. Wer sich also schon immer mal gefragt hat, wo der Kerl seinen Body her hat - die Antwort lautet CrossFit. Laut eigener Aussage mag es Tatum nicht, wenn er zu massig ist, weil er sich dann nicht mehr gescheit bewegen kann. Kann ich verstehen! Wenn ich einen Baum bräuchte, um mich am Rücken zu kratzen, würde irgendetwas falsch laufen. Seine beeindruckende Athletik hat er bereits in Filmen wie Magic Mike (ich weiß, liebe Damen, ihr schaut den nur wegen der Choreos!), oder G.I. Joe unter Beweis gestellt. Wen spuckt Google noch so aus? Ich recherchiere weiter. Und stoße auf Cameron Diaz. Die mittlerweile 44-jährige Schauspielerin aus San Diego, CA sagt, dass ihr Sport mindestens genauso wichtig ist, wie Schlafen, Essen und Atmen. Um sich und ihren Körper fit zu halten, schwört sie auf CrossFit. Erstmals damit in Kontakt gekommen ist sie durch ihren Exfreund Alex Rodriguez, der ein CrossFit-Profiathlet ist.

Auch Jason Statham, Mr. Transporter himself, macht CrossFit. Für eine Filmrolle hat er in sechs Wochen 17 Pfund Gewicht verlieren müssen und dafür sechs Tage die Woche CrossFit gemacht. Über den Sport selbst sagt er, dass das Workout „Mord ist, ein Albtraum gar - und ganz und gar unbezahlbar.“. Dagegen meint Kelly Clarkson, eine bekannte US-amerikanische Popsängerin, dass sie sich durch CrossFit einfach in Form bringen will. Sie macht CrossFit für ihre Psyche, denn sie fühlt sich viel besser, wenn sie nach einem harten Workout mit Endorphinen durchflutet ist. Außerdem liebt sie das Essen - ganz klar ein Vorteil von Sport: man kann sich mehr gönnen!

Und jetzt aufgepasst, liebe Damenwelt! Auch Brad Pitt steht auf CrossFit. Er liebt es, die kurzen, aber knackigen Workouts in seinem eh schon ziemlich vollen Terminkalender (Beruf, sechs Kinder und wütende Exfrau) unterzubringen. Die unglaubliche Figur des Stars unzähliger Filme gibt ihm Recht. Wenn ich mit Anfang fünfzig mal so aussehe, trinke ich zur Feier des Tages erst mal ein kühles Bier. Alkoholfrei. Na gut, Gerstensaft. Okay, Orangensaft, wegen der Vitamine. Oder eben direkt einen Proteinshake.

Die oben genannten Stars sind nur ein Auszug der noch längeren Liste von Stars, die seit längerer Zeit auf CrossFit schwören. Wer sich jetzt dazu berufen fühlt, in die sportlichen Fußstapfen seiner Lieblingspromis zu treten, der kann sich das Ganze Spektakel bei uns in der Box unverbindlich anschauen, oder direkt im Einsteigerkurs (ab dem 2. Januar) durchstarten. Dazu müsst ihr einfach eine Mail an info@crossfitwiesbaden.com schreiben, oder euch über Facebook melden.

 Wie ihr euch auch entscheidet, ich würde mich freuen, euch in der Box kennenzulernen und auf eine gemeinsame Entdeckungsreise im CrossFit zu gehen.

 Bis dahin,

Max

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Quellen:

http://www.shape.com/celebrities/celebrity-photos/fit-celebrities-who-swear-crossfit

http://www.ranker.com/list/celebrities-with-stage-names/celebrity-lists

Movember. Für eine gute Sache.

Movember? Movember! Du als geneigter Leser fragst dich eventuell jetzt, ob ich einfach nur dämlich bin, oder ob meine „N“-Taste defekt ist. Weder noch, denn der Movember ist eine Kombination aus Moustache und November und kommt aus Australien. Dort hatte eine Gruppe aus Adelaide die Idee, sich im Laufe des Novembers einen Schurrbart wachsen zu lassen, um auf häufige schwere Erkrankungen mit möglicher Todesfolge bei Männern aufmerksam zu machen: auf Prostata- und Hodenkrebs, sowie Depressionen. Alles drei sind Themen, die in der Männerwelt weitestgehend totgeschwiegen werden, weil Männer unverwundbar sind und höchstens im Kampf gegen zehn oder mehr Feinde sterben (in dem sie heroisch ihren Verletzungen erliegen - die Feinde sterben natürlich vorher noch), oder sich bei der Jagd einem Mammut bzw. Säbelzahntiger opfern, damit die Gruppe genug Zeit zur Flucht hat.

Leider sieht die graue Wirklichkeit anders aus. Viele Männer gestehen sich nicht ein, dass auch sie verwundbar und menschlich sind, und ignorieren dadurch auch die stattlich empfohlene Vorsorge. Durch den Movember sollen diese Tabuthemen angesprochen werden, um sie in der gesellschaftlichen Debatte führen zu können, ohne dass Mann sich dafür schämen, oder gar unmännlich fühlen muss.

Wir, das Team von CrossFit Wiesbaden (leider konnten wir nicht alle für ein Bild zusammen bekommen, die mitmachen. Wir holen das aber am Ende des Monats nach, versprochen!!!), wollen unseren Teil dazu beitragen, das zu erreichen. Deswegen rasieren wir uns zum 1.11. das Gesicht glatt, auch auf die Gefahr hin, dass wir ab jetzt beim Alkohol-Kauf wieder nach dem Ausweis gefragt werden. Deswegen lassen wir uns Rotzbremsen wachsen, für die wir möglicherweise belächelt werden. Deswegen rufen die 80er an und wollen ihre Pornostar-Optik zurück. Alles egal.

Wir können das allerdings nicht alleine schaffen, wir brauchen EURE Hilfe. Wenn ihr der Meinung seid, dass diese Sache eine verdammt Gute ist, dann helft uns und spendet einen kleinen Betrag dafür, dass sich unsere Mühe gelohnt hat. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Männer nicht unnötigerweise zu früh sterben, weil sie zu stolz sind, sich ihre Schwächen und ihre Sterblichkeit einzugestehen. Lasst uns nicht vergessen, dass Männer nicht nur Männer sind, sondern auch Freunde, Söhne, Väter und Opas. Jeder frühzeitig von uns gegangene Mann wird schmerzlich vermisst werden von Kinder, die ihr Vorbild verloren haben, in einer Welt, in der Anstand und Moral seltener werden und Vorbilder fehlen.

Mit eurer Spende bis zum 30.11. sorgt ihr dafür, dass diese Krankheiten weiter erforscht werden können und dass diese Themen in der Gesellschaft endlich enttabuisiert wird. Die Movember-Foundation ist weltweit die einzige Stiftung, die sich mit diesen Krankheiten beschäftigt.

Unsere Gruppe findet ihr unter folgendem Link: http://moteam.co/crossfit-wiesbaden

Danke für eure Unterstützung!

Max