Mobility

Klassenbeschreibung

(English Version below)

Nachfolgend findet ihr eine Übersicht und Beschreibung der Klassen, die wir neben den regulären CrossFit Klassen noch anbieten oder in Zukunft anbieten werden.

Wir bieten jede Woche verschiedene “Specialty Klassen“ an. Es handelt sich dabei um einstündige Trainingseinheiten bei denen der Hauptfokus auf Ausführung und Technik liegt. Jedes CrossFit Wiesbaden Mitglied kann daran teilnehmen.

Kettlebell: Alles mit und rund um die Kettlebell wird hier angeboten. Die Klassen sind primär um das Erlernen der Technik und der Handhabung der Kettlebells aufgebaut. Über spezifische Übungen zur Verbesserung der Allgemeinkraft und kraftausdauerlastige Workouts dürft ihr euch als Bonus freuen. Generell werdet ihr in den Klassen an die Bewegungsabläufe herangeführt und in einem kettlebellspezifischen Workout of the Day (WOD) könnt ihr das Gelernte direkt anwenden.

Gewichtheben „Iron Mastery“: Beherrscht die Langhantel und lasst euch nicht von der Langhantel beherrschen! In diesen Einheiten geht es um die Bewegungen im olympischen Gewichtheben. Technik, Handhabung und Ausführung aber vor allem auch Zusatzübungen für das „Reißen“ (Snatch) sowie „Umsetzen und Stoßen“ (Clean and Jerk) stehen hier im Mittelpunkt.

Mobility: Mobilität und Beweglichkeit alles das Gleiche? Weit gefehlt! Wo der Unterschied liegt und warum Mobility eines der Kernelemente für sichere Bewegungsabläufe und somit für beschwerdefreie Trainingseinheiten ist, erfahrt ihr hier.

Yoga: Verbessert eure Beweglichkeit, Balance und mentale Einstellung. Beugt Verletzungen vor und erhöht euren Bewegungsradius – Das ist Yoga, speziell für CrossFit, in 30 Minuten.

Strongman (in Planung): Bewegt schweren Sche*ß von A nach B! Strongmanklassen die speziell auf die Verbesserung eurer funktionellen Kraft ausgelegt sind und gleichzeitig euer allgemeines Fitnesslevel erhöhen. Die Integrität der tiefen, stabilisierenden Rumpfmuskulatur spielt dabei eine entscheidende Rolle. Tobt euch an Steinen, Reifen, Schlitten und Farmers Walk Handles aus!

Burn: Wie der Name schon sagt; hier wird einiges verbrannt. Fokussiert wird dabei alles, was Cardio-Fitness zu bieten hat: Seilspringen, Laufen, Rudern und Sprinten. Zirkeltraining modernisiert, verfeinert mit leichten Gewichten und dynamischen Herzkreislauf unterstützenden Übungen. Schwitzen und brennende Lungen garantiert.


We offer a range of specialty classes every week.  These are one-hour sessions that focus primarily on skill and technique.  These classes are open to all CrossFit Wiesbaden Members.  Specifics for each course below:

Kettlebell: Everything kettlebell, from skill work, strength, and workouts.  We walk you through the technique of all the various kettlebell movements and work you in kettlebell themed workout of the day (WOD).

Weightlifting “Iron Mastery”: Technique, skill, and accessory work for the Olympic lifts.  Master the barbell and improve your clean, snatch, and jerk.

Gymnastics “Gymnasty”: Designed to develop and improve on the basic strength required for pullups, handstands, kipping movements, rope climbs, and much more.

Mobility: Preventative maintenance isn’t just for your car.  We cover what you need to know to improve your flexibility and recovery.  Enhance your athletic performance and reduce the risk of injury.

Yoga: Improve your balance, flexibility, and mental fortitude.  Yoga designed to enhance your CrossFit performance.

Strongman (coming soon): “Large Loads, Long Distance, Quickly”. Classes designed to test and improve brute strength while enhancing overall fitness levels.  Our playground consists of atlas stones, sandbags, tires, farmers walk handles, and tires.

Burn: Like the name states, you will be burning some calories. The focus is mostly around Cardio-Fitness: Skipping, running and rowing. Circuit training reloaded, spiced up with light weights and dynamic cardio vascular supporting exercises. Sweat, burning lunges and muscles guaranteed.

Mobility im CrossFit.

Männer, lasst es uns zugeben: Mobility ist nicht der erste Begriff, der uns in den Kopf kommt, wenn wir an CrossFit denken und genauso wenig der alles bestimmende und allem übergeordnete Grund, weswegen wir mit CrossFit beginnen. Wir wollen Gewichte, Schweiß und Muskeln, wir wollen in unseren Shirts gut aussehen, die Ärmel dürfen gerne mal spannen, der Rücken etwas breiter sein als bei anderen. Wir wollen fit sein für den Alltag und gleichzeitig beeindrucken können, weil wir die Kommode alleine in den achten Stock tragen, um uns und der Frauenwelt zu beweisen, dass wir es noch draufhaben. Anerkennung, Stolz und Selbstbewusstsein sind unsere Motive. Doch immer wieder kommt es zu Verletzungen im Sport, egal ob beim Fußball, im Gym oder beim CrossFit. Weniger liegt die Schuld hier bei etwaigen Unachtsamkeiten, sondern an unsauberer Technik. Ein großer Grund dafür ist die mangelhafte Mobilität unseres Körpers. Ohne diese sind wir nicht in der Lage, technisch komplexe und körperlich anspruchsvolle Bewegungen völlig sauber durchzuführen. Dabei kann sich eine mangelnde Mobilität in vielerlei Hinsicht bemerkbar machen.

Nehmen wir als Beispiel mal den einfachen Squat. Eine vergleichsweise simple Bewegung, jedes Kleinkind kann sie richtig ausführen: Füße parallel zueinander, etwa in Hüftbreite positioniert. Das Becken schiebt sich nach hinten, während der Oberkörper aufrecht und der Rücken gerade bleibt. Die Knie werden dabei nach außen gedrückt, um ein Kollabieren nach vorne zu vermeiden. Dabei bleiben beide Füße vollständig auf dem Boden. Beim Hochdrücken sollte das Körpergewicht auf den Fersen liegen, um die Knie zu entlasten. Man sollte nicht glauben, dass viele Menschen im Laufe der Jahre „vergessen“ wie man richtig squattet. Allerdings sorgen Auto, Bürojob und bequeme Schuhe nicht nur für mehr Komfort im Alltag, sie entfernen den Mensch auch ein Stück weit von seiner „Natur“, dem Körperlichen. Das hat zur Folge, dass viele Menschen gar nicht in der Lage sind ihre Füße beim Squatten auf dem Boden zu halten, weil ihre Hüftbeuger so flexibel sind wie eine deutsche Eiche und die Achillessehnen so verkürzt, dass sie nicht mal bei Achilles selbst eine große Angriffsfläche bieten würden.

CrossFit versucht dem entgegenzuwirken. So wird in unserer Box regelmäßig ein ROMWOD angeboten, also ein Range-of-motion-WOD, das den kompletten Körper dehnt und ihn somit für Kommendes wesentlich leistungsstärker macht. Dabei geht eines dieser WODs in etwa 20 Minuten, stellt aber eine ziemlich clevere Investition in den eigenen Körper dar. Auch ich selbst nehme mich von meinem Appell nicht aus. Auch ich finde es cooler, eine schwere Hantel durch die Gegend zu wuchten. Wenn man dabei allerdings an seine körperlichen Grenzen stößt (Stichwort: Schultermobilität beim Snatchen), kann das im besten Fall für Stagnation sorgen, im schlimmsten Fall aber zu Verletzungen durch dauerhafte Fehl- und Überbelastung führen. Daher habe ich mir vorgenommen, das ROMWOD künftig mindestens einmal in der Woche durchzuführen. Seid ihr dabei?

 

Euer Max